Regionalvermarktung

 

Vernetzung von Regionalinitiativen durch die Erzeuger

 

Die Landwirte des Landkreises Sigmaringen und der Initiative "So schmeckt Sigmaringen" engagieren sich auch in benachbarten Initiativen der Regionalvermarktung:

 

Landzunge - das Beste aus der Region

 

Am Anfang war die Vision: Das Beste aus der Region frisch auf den Tisch. In den besten Land-Gasthöfen von Allgäu-Oberschwaben. Im Zeichen des guten Geschmacks Landwirte und Gastwirte zu vereinen. Damit die Gäste zu Genießern werden. Damit sie das Gute verlangen und nicht das Billige. Und siehe da: Heute bekennen sich über 70 Gasthöfe zur Aktion LandZunge. Eine kleine Erfolgsgeschichte, ein Gewinn für die Region.

Der typische LandZunge-Gasthof ist leicht zu erkennen: An der Wand das LandZunge-Schild, auf der Speisekarte das LandZunge-Logo, oft noch ein Hinweis auf die Lieferanten, auf die Herkunft der Produkte. Ob Wurstsalat oder Filet vom Weiderind: Mit dem Logo garantiert der Wirt, dass alles „von hier" kommt, aus der Nähe - nicht aus Brasilien und nicht aus der Tiefkühltruhe.

Quelle: www.landzunge.info

Aus dem Landkreis Sigmaringen dabei ist der Berggasthof Höchsten.

 

Gutes vom See - liebt und lebt Bodensee-Kultur

 

„Gutes vom See" verkörpert einen Trend, der so alt ist, wie man die Bodensee-Kultur liebt: Natur, Regionales und somit Geschmack und Gesundheit in den Vordergrund!

Unser Ziel ist die nachhaltige Entwicklung der Bodensee-Region und diese als Wirtschaftsraum zu fördern und zu intensivieren. Hierzu unterstützen wir Landwirte der Region, die umweltschonend oder ökologisch wirtschaften und ihre Tiere artgerecht halten. Wir setzen auf eine enge, branchenübergreifende Kooperation von Landwirtschaft, Lebensmittelhandwerk, Handel, Gastronomie und Großküchen, um regionale Wirtschaftskreisläufe zu entwickeln und zu stärken.

Wir stehen für eine gleichbleibend hohe Qualität in der Erzeugung, Verarbeitung und Präsentation regionaler Produkte und lassen deren Herkunft und Güte permanent unabhängig prüfen. Mit unseren Aktivitäten möchten wir den Verbraucher dauerhaft sensibilisieren für die hochwertigen und geschmacklich einzigartigen Produkte unserer Bodensee-Heimatregion.

Quelle: www.gutes-vom-see.de

 

Aus dem Landkreis Sigmaringen beteiligen sich folgende Betriebe:

Kapellenhof
Anita & Fionn Barnes, Ebratsweiler, 88634 Herdwangen-Schönach
Produkte: www.natuerlich-vom-hoechsten.de

Klosterhof Ostrach
Klosterstraße 5, 88355 Ostrach, Telefon 07585 / 1686, Fax 07585 / 934 981, jknaepple(at)t-online(dot)de
Produkte: Habsthaler Klostergänse

Möhrlehof
Susanna & Hubert Möhrle, Aachtalstraße 10, 88634 Herdwangen-Schönach, Telefon 07552 / 8840, Fax 07552 / 403 88, moehrlehof(at)t-online(dot)de
Produkte: www.moehrlehof.de

Hofgemeinschaft Heggelbach
Heggelbach, 88634 Herdwangen-Schönach
Produkte: www.heggelbach.de

Bendedikt Senn
Lausheim 14, 88356 Ostrach
Produkte: www.senn-ei.de

Lattincini & Mozarella Melillo
Wiesäcker 28, 88367 Hohentengen
Produkte: www.mozzarella-melillo.de

 

Linzgaukorn - Korn & Brot aus unserem Linzgau

 

Linzgau Korn® ist ein regionales Partner-Projekt mit Landwirten aus dem Linzgau, der Stelzenmühle in Bad Wurzach, der Landbäckerei Baader in Frickingen und der Bäckerei Heger in Immenstaad. Seit Herbst 2008 sind die ersten Backwaren garantiert regional und umweltschonend erzeugt, gemahlen und verarbeitet.

Die Landwirte erzeugen Linzgau Korn®-Getreide nach den Richtlinien des Qualitäts-Zeichens Baden Württemberg bzw. die Biobetriebe nach Bioland- und Demeter-Richtlinien. Unabhängige Kontrollstellen prüfen die Einhaltung der Vorgaben.

Linzgau Korn®-Äcker erkennt man an dem markanten Ackerschild im blühenden Randstreifen. Sehen, wo und wie unser Brotgetreide wächst, darauf freuen sich viele der Kunden. Mit dem Einblick in die handwerkliche Verarbeitung der Gläsernen Backstube schließt sich der Kreis.

Quelle: verändert nach www.linzgaukorn.de

Aus dem Oberen Linzgau im Landkreis Sigmaringen dabei ist der Lorenzhof.

 

Genuss vom Burgweiler-Pfrunger Ried (Weideprojekt)

 

Ein Ziel im Naturschutzgroßprojekt Pfrunger-Burgweiler Ried ist die extensive Nutzung, aber auch die Offenhaltung ehemals intensiv bewirtschafteter Riedwiesen. Seit dem Jahr 2005 haben - in Zusammenarbeit mit der Stiftung Naturschutz (Projektträger) - bereits sieben Landwirte begonnen, Naturschutzflächen mit verschiedenen robusten Rinderrassen zu beweiden. Diese ersetzen die maschinelle Pflege und schaffen die Grundlage für eine größere Artenvielfalt. 

WeiderinderIm Rahmen eines von PLENUM Allgäu-Oberschwaben geförderten Projekts wird im Auftrag des Landschaftserhaltungsverbandes Höchsten-Dornacher Ried (LEV) eine Marketingstudie zum Absatz dieser Tiere erarbeitet. Da ein Teil des Projektgebietes auf Gemarkung Ostrach, also im Landkreis Sigmaringen liegt, beteiligt sich die nördliche Riedgemeinde ebenfalls an der Finanzierung der Studie. Ein Ziel dieser Studie ist es, eine Vermarktung der natürlich und ohne Kraftfuttereinsatz aufgewachsenen Tiere aufzubauen, welche sich durch kurze Transportwege und der regionalen Verarbeitung zu Fleisch- oder Wurstwaren auszeichnet.

 

Ostracher Landwirte halten Weiderinder im Weideprojekt:


Thomas Huber, Egelreute und
Matthias Schwellinger, Waldbeuren

 

Bild links: Die Landwirte Huber und Schwellinger informieren vor Ort über die Weidehaltung ihrer Rinder im Burgweiler-Pfrunger Ried.

 

Quelle: www.riedstiftung.de